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Grundausbildung ehrenamtliche Suchtkrankenhilfe

Eine Suchterkrankung kann nicht „geheilt“, sondern nur zum Stillstand gebracht werden. Der Weg in eine zufriedene Abstinenz mit stabilen Lebensverhältnissen ist ein Prozess, der sich über einen langen Zeitraum hinziehen kann. Die Blaukreuzgruppen vor Ort begleiten Menschen, die sich auf diesem Weg befinden.

Optimale Hilfe und Begleitung sind aber nur möglich, wenn die in der Selbsthilfe engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiter über entsprechende Kompetenzen verfügen und sich auch mit ihrer persönlichen Entwicklung auseinandergesetzt haben. In unserer Seminarreihe für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Suchtkrankenhilfe werden genau diese Voraussetzungen geschaffen.

Die Seminare finden jeweils am Wochenende statt:

Basisseminar1/Block1: 05.04. – 08.04.2018
im Tagungs- und Gästehaus Sunderhof, 21218 Seevetal
Internet: Der Sunderhof

Basisseminar1/Block 2: 28.06. – 01.07.2018
im Gustav Stresemann Institut in Bad Bevensen
Internet: GSI Bad Bevensen

Weiterführendes Seminar/Block 3: 04.10.-07.10.201818
im Tagungs- und Gästehaus Sunderhof, 21218 Seevetal
Internet: Der Sunderhof

Blöcke 4 und 5
jeweiliger Veranstaltungsort und Datum werden noch bekannt gegeben.

Übrigens, für alle Seminare dieser Art können Fördermittel beantragt werden!

Ausführliche Informationen gibt es hier
Download Fortbildungen2018.pdf (92 KB) und
bei Hansjürgen Homann – Telefon (05361) 7 81 87
E-Mail


 

 

Aus- und Weiterbildung zum Gruppenleiter

Auch diese Seminare finden jeweils an Wochenenden statt.

Übrigens, für alle Seminare dieser Art können Fördermittel beantragt werden!

Block1: 15.03. – 18.03.2018

Block 2: 06.09. – 09.09.2018

Der jeweilige Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben, da uns das Haus Hohenböken, in dem bislang diese Veranstaltungen stattgefunden haben, nicht mehr zur Verfügung steht.

Ausführliche Informationen gibt es bei Hansjürgen Homann – Telefon (05361) 7 81 87
E-Mail


 

 

Die diesjährige VMK-Nord fand diesmal im Haus Maranatha – Sandkrug in Hatten (gelegen zwischen Bremen und Oldenburg) statt. Zahlreiche Blaukreuzfreunde aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein trafen sich zu dem gemeinsamen Aktiv-Wochenende.

Die Anreise hat sich für alle gelohnt – Gemeinschaft im Blauen Kreuz erleben, interessante Referate, inspirierende Denkanstöße und vieles mehr. Bundessekretär Jürgen Naundorff versorgte die Teilnehmer mit News aus der Bundeszentrale.

Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautete „Von Herzen engagiert für Menschen“; angelehnt an die Jahreslosung für das Jahr 2017: Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ez 36,26 (E).

(Gerhard Fauck, Karsten Seiffert / Text IAB)

Persönliche Berichte von Teilnehmern:

Wighart Fischer:
Das ist noch ungewohnt – aus der VMK (Vorstände- und Mitarbeiterkonferenz) wurde das Aktiv-Wochenende. 33 Teilnehmer aus dem Norden beteiligten sich sehr rege an dieser Veranstaltung. Am Freitag ging es los: Zimmerverteilung, Abendessen und danach die Versammlung in der großen Runde. „Von Herzen engagiert für Menschen“ lautete unser diesjähriges Motto. Referate von Jürgen Naundorff und Austausch in Kleingruppen ließen
die Stunden wie im Flug vergehen. Wieder einmal stellten etliche Teilnehmer fest, dass die Zeit des Miteinanders einfach zu kurz war. Am Samstagabend gab es aktuelle Infos aus der Bundeszentrale und den Landesverbänden.

Mir persönlich haben die beiden Abendrunden gut gefallen, zu der sich alle Teilnehmer in großer Runde trafen und sich über Gott und die Welt unterhielten. Bewegt hat mich, dass die Hilfsbereitschaft der vielen BKD’ler, immer noch so vielfältig vorhanden ist. Nach wie vor setzen sie sich für Menschen ein, die noch im Suchtmittel gefangen sind, obwohl der Mangel an Mitarbeitern so manche Gruppe an den Rand der Belastbarkeit drängt. Allerdings nahm ich beruhigend zur Kenntnis, dass in allen Gremien des BKD über eine Lösung nachgedacht wird.

Vertreterversammlung 2016
mit Besuch aus Wuppertal

"Volles Haus" konnte der Landesverband Niedersachsen am letzten Samstag im April bei seiner diesjährigen Vertreterversammlung in der Nähe von Schwarmstedt vermelden. Vielleicht hatte es auch mit dem Gast aus der Wuppertaler Bundeszentrale zu tun, dass sich so viele auf den Weg gemacht haben:
Reinhard Jahn, der Bundesgeschäftsführer des Blauen Kreuzes in Deutschland saß mit in der Runde.

Zum Einstieg gab es einen Denkanstoß von Jürgen Paschke passend zur Tageslosung "Er behütete sein Volk wie seinen Augapfel" (5. Mose 32,10). Und bevor es dann zur umfangreichen Tagesordnung überging, tauschten sich die Teilnehmer untereinander über positive Begebenheiten und Erlebnisse in der letzten Zeit aus.

Tjard Jacobs berichtete von seiner Arbeit und den Begegnungen in den Gruppen und gab so einen kleinen Einblick in die Vielfalt seiner Aufgaben. Unter anderem erinnerte er an die beliebte „Sommerfreizeit XXL“  für Jung und Alt vom 23. bis 31. Juli 2016 in Holzhausen im wunderschönen Siegerland – noch sind Plätze frei (siehe Freizeitplaner weiter oben).
Ein weiterer Tipp von ihm sind die ELAS-Weiterbildungen (Infos direkt bei der ELAS).

Aus den Regionen berichteten unter anderem Christiane Krüger aus Gifhorn, Hinderk Troff aus Jemgum, Wighart Fischer aus Bremen und einige Gruppenvertreter. Dieser kleine Einblick in die Blaukreuz-Arbeit zeigte, dass sich im Land so einiges bewegt. Es lohnt sich übrigens auch, auf die Aktivitäten in Bremen zu schauen. Der kleinste Landesverband ist jetzt ebenfalls  mit einer Website vertreten: bremen.blaues-kreuz.de

Weitere interessante Adressen sind:
Arbeitsgemeinschaft christlicher Lebenshilfen
Neues Land e.V. - Christliche Drogenarbeit Hannover

Jürgen Hohmann wies zudem auf das etwas erweiterte Angebot bzgl. des diesjährigen Suchtkrankenhelfer-Lehrgangs hin, das diesmal auch "Nachzüglern" noch einen Einstieg in den aktuellen Kurs ermöglicht.

Nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir etwas erreichen!


Kernthema war das Referat von Reinhard Jahn "Viele Glieder – ein Leib“. Anhand leicht verständlicher Beispiele wurde in Erinnerung gerufen, wie wichtig die Zusammenarbeit der einzelnen Gruppen, Einrichtungen und Projekte unter dem Dachverband des Blauen Kreuzes ist. Man stelle sich nur ein komplexes mechanisches Uhrwerk vor, das aus bis zu 1000 (!) und mehr Einzelteilen bestehen kann. Hier hat jedes Rädchen und noch so kleine Häkchen eine wichtige Funktion. Wenn selbst nur ein einziges Element aus dem Takt gerät, kann es passieren, dass das gesamte Uhrwerk nicht mehr in der Lage ist, die Zeit korrekt anzuzeigen – kleine Ursache mit großer Wirkung.

Ein weiteres Beispiel ist der menschliche Organismus, der ebenfalls aus verschiedenen Komponenten besteht: Skelett, Muskeln, Innere Organe, Sinnesorgane, Nerven, Gehirn etc.  Miteinander verbunden und am Leben gehalten werden sämtliche Körperteile durch den Blutkreislauf. Interaktion ist nur durch Letzteren möglich – ist nur eines der Organe erkrankt, geht es dem Menschen nicht gut und die Störung kann durchaus auch die anderen Organe beeinträchtigen bis hin zum lebensbedrohlichen Organversagen. Jedes einzelne Organ (von  altgriech. Órganon = „(Sinnes-)Werkzeug“) hat eine wichtige Aufgabe, kann aber ohne die anderen Organe nicht existieren und agieren.

Übertragbar auf unser Blaues Kreuz heißt das: Jedes einzelne Glied in unserem Verband ist wertvoll und bedarf entsprechender Wertschätzung. Niemand ist geringer oder größer als andere – fehlt jemand, kann die gesamte Organisation gehandicapt sein. Jedes einzelne Blaukreuz-Mitglied ist wichtig – wir sind aufeinander angewiesen und sollten füreinander da sein. Kraft spenden und verbinden soll uns dabei der Glaube an Jesus – im übertragbaren Sinn der „Blutkreislauf“ des Blauen Kreuzes.

Im Alltag gibt es immer wieder Situationen, in denen es nicht so rund läuft. Beruflich und privat, aber eben auch bei der Blaukreuzarbeit. Auch hier sollten wir die Kraft aus dem Glauben schöpfen und den Mut haben, auch selbst Hilfe anzunehmen – denn, nur wenn es uns selbst gut geht, haben wir die Kraft und sind in der Lage, anderen zu helfen.

Wir lernen aus Erfahrungen – positiv ebenso wie negativ. Letztlich sind es die Erfahrungswerte, die uns voranbringen. Hindernisse können angsteinflößend wirken, aber sie können uns auch Orientierung spenden. Inspirierend zu diesem umfangreichen Thema ist der Paulusbrief an die Korinther.

Weitere Themen waren Bericht der Kassenprüfer, Entlastung des Vorstandes, Umstrukturierungen etc. Nach einem langen Sitzungsmarathon und einem Segen auf den Weg konnten alle Teilnehmer ins wohlverdiente Wochenende starten.
(IAB)